International Literacy Day

So wird jährlich am 8. September mit verschiedensten Aktionen auf der ganzen Welt daran erinnert, dass Bildung keine Selbstverständlichkeit ist und es noch immer Anstrengungen braucht, damit Menschen das Recht auf Lesen und Schreiben auch tatsächlich erhalten. Und wer jetzt denkt, dieses Problem betrifft nur Länder, die weit weg von Europa sind: auch in Österreich hat rund 1 Million Menschen zwischen 16 und 64 Probleme beim Lesen und Schreiben. Dies führt oftmals zu großen Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt oder in der Ausbildung, bei der Weiterbildung oder auch im Privatleben. Momentan steht vor allem die zunehmende Digitalisierung die Leseförderung weltweit vor eine Herausforderung – auch, weil nicht alle Menschen gleichermaßen Zugang zu elektronischen Medien (also Computer, Tablet, Soziale Netzwerke etc.) hat.

Näheres zum International Literacy Day kannst du auch hier nachlesen [Deutsch] oder auf der Seite der UNESCO [Englisch].

Und weil wir finden, dass Lesen und Bücher und Geschichten einfach jedem Kind Spaß machen können, Lesen die wichtigste Grundlage für jede spätere Ausbildung oder jeden Beruf ist und uns überhaupt mit anderen Menschen verbindet – beim Vorlesen, beim Sprechen über Bücher, beim Geschichten Schreiben… – haben wir euch die Bremer Stadtmusikanten mitgebracht! Wie ihr sehen könnt, machen die nicht nur Musik, sondern sind auch selbst echte Bücherhelden und Bücherheldinnen! 🙂 Das Märchen findet ihr hier zum Lesen!

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Und das ist übrigens die originale Statue der Bremer Stadtmusikanten! Wer das Bein des Esels berührt, darf sich etwas wünschen und wird auch wieder nach Bremen zurückkehren – so besagt es die Geschichte…

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Bookolino Kooperation

2017 war es am 9. November so weit: Bookolino öffnete seine Tore für AutorInnen, IllustratorInnen, Kinder, Erwachsene, Bücher-FreundInnen…

Bis 19. November gaben sich namhafte Kinder- und Jugendbuchautorinnen und Illustratoren die Ehre: von Lesungen über Mitmach-Workshops hat sich das Festival mittlerweile einen solchen Namen gemacht, dass die Legende besagt, gewisse LehrerInnen säßen schon vor Mitternacht vor dem Computer und würden dann schlaftrunken den Anmeldeknopf drücken, sobald diese online freigeschalten wird… 😀 Wir finden so viel Engagement jedenfalls super!

Heuer waren 9 der Bookolino-AutorInnen und IllustratorInnen auch im Rahmen ihres Aufenthalts in den steirischen Bibliotheken unterwegs sein. 16 Bibliotheken kamen somit in den Genuss, auch in ihrer Region den Kindern und Jugendlichen eine Lesung oder Workshop anbieten zu können. Und Willy Puchner hat erzählt, bei seiner Lesung in der Bibliothek Lieboch, bei der es um Mäuse ging, sei tatsächlich eine Maus durch den Raum gehuscht … solche Dinge passieren, wenn zauberhafte Geschichten vorgelesen werden!

Kennt ihr übrigens das Bookolino-Lesezimmer? In diesen bis zur Decke mit Büchern gefüllten und wunderschön dekorierten Räumen befindet sich auch der größte Vorleselessel von ganz Graz! Dieser Ohrensessel ist so groß, dass sogar Landesrätin Lackner auf einmal beim Vorlesen ganz in ihm verschwindet… und Kinder haben auch noch Platz! 🙂

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Termine:

Georg Bydlinski liest am 9.11. in der Bibliothek Friedberg und in der Bibliothek Stubenberg am See

Andrea Karimé liest am 14.11. in der Bibliothek Edelschrott und in der Bibliothek Bärnbach

Armin Kastner liest am 16.11. in der Bibliothek Riegersburg, am 17.11. in der Bibliothek Liezen

Sarah Michaela Orlovský liest am 14.11. in der Bibliothek Sinabelkirchen, am 16.11. in der Bibliothek Judenburg

Willy Puchner ist am 15.11. zu Gast in der Bibliothek Edelschrott, am 16.11. in der Bibliothek Lieboch, am 17.11. in der Bibliothek Nitscha

Barbara van den Speulhof liest am 15.11. in der Bibliothek Kammern im Liesingtal

Julie Völk besucht am 8.11. die Bibliothek Riegersburg und die Bibliothek Hitzendorf

Linda Wolfsgruber begeistert am 8.11. in der Bibliothek Fohnsdorf, am 9.11. die Bibliothek St. Peter am Ottersbach

 

Rueckblick Lies-was-Wochen

Vom 15. Mai bis zum 30. Juni waren heuer alle Öffentlichen Bibliotheken in der Steiermark eingeladen, sich an den Lies-was-Wochen zu beteiligen, die 2017 das erste Mal im Rahmen der Bücherhelden-Aktion stattfanden. Knapp nach Bekanntwerden der Aktion erreichten uns schon die ersten Rückmeldungen: ich mache eine Lesewanderung!  – Frühstück & Lesen in der Bibliothek – wie toll! – Und was ist eine Pop-up-Library? … denn die Bibliotheken konnten aus einem vorgegebenen Pool an Veranstaltungsideen zum Beispiel jene auswählen, die sie zuvor noch nie ausprobiert hatten!

Und so kam es, dass in den 6 Wochen zwischen Mai und Ende Juni …

  • viele Spielevormittage mit lesebezogenen Brettspielen
  • aufregende Lese- oder Märchenwanderungen mit (Vor-)Lesestationen im Wald, auf Feld oder Wiese
  • gemütliche Geschichtenfrühstücke und -picknicks
  • Experimente in der Bibliothek
  • Autorinnen-Lesungen und -Begnungen – zum Beispiel mit Karin Ammerer, Eleni Livanios, Heike Salzwimmer, Erich Weidinger, Ferdinand Ausher oder Marieluise Draxler
  • Leseanimationsveranstaltungen, unter anderem mit dem japanischen Koffertheater Kamishibai
  • eine Pop-Up-Library
  • oder die Buchmacherei, bei der Kinder ihre eigenen Bücher produzierten,

Klein und Groß quer durch die ganze Steiermark begeisterten!

Auch die Bücherheldinnen und Bücherhelden waren natürlich dabei und tauchten in Form von Plakaten, Lesezeichen, Sticker, Tattoos und Luftballons bei den Veranstaltungen auf, wo sie fleißig verteilt wurden.

Fotos und Kurzberichte der Veranstaltungen gibt’s hier.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr, wenn die Lies-was-Wochen Ende vom 23. April bis 15. Mai 2018 wieder in der ganzen Steiermark stattfinden werden! 🙂

Rueckblick Vorlesetag

In eine große „Open-Air-Bibliothek“ mit Spiel, Spaß und (Lese-)Spannung hat sich die Steiermark am 1. Juli verwandelt, als die Bücherhelden zum 1. Steirischen Vorlesetag riefen. Auf Initiative von Landesrätin Ursula Lackner lockten zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen mit einem spannenden Lese- und Spielangebot rund 2.000 Kinder und Erwachsene an steiermarkweit über 50 teils auch „leseuntypische“ Veranstaltungsorte.

Am 1. Juli öffneten unter dem Motto „Bücherhelden. Lesen mehr als Worte“ öffentliche Einrichtungen wie auch Unternehmen vom Dachstein bis in die Südoststeiermark kostenlos ihre Türen und boten dem Vorlesen eine bunte Bühne.

„Schließlich kann (Vor-)Lesen überall, in nahezu jedem nur denkbaren Setting stattfinden“, ist Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft, überzeugt. „Mit dem 1. Steirischen Vorlesetag sollte nicht nur auf die Bedeutung des Vorlesens für die Lese- und Sprachförderung der ganz Kleinen aufmerksam gemacht werden. Wir wollen außerdem zeigen, dass Lesen nicht nur schlau, sondern auch Spaß macht – und da konnte dank der großartigen freiwilligen Unterstützung unserer Kooperationspartner schon beim 1. Steirischen Vorlesetag ein tolles Programm aufgestellt werden“, so Lackner weiter.

Das Programm ließ keine Wünsche offen und Kinderaugen strahlten: Von spannenden Dachsteinsagen am Dachsteingletscher, vorgetragen vom Planaibahnen-Chef Georg Bliem, über Dampfwagenerzählungen in der Feistritztalbahn und Sportgeschichten von Holding Graz-Vorständin Barbara Muhr in der Eggenberger Auster bis hin zur Lesereise durch das Jagdmuseum Stainz mit Wolf(i) und Fuchs(i) war alles dabei.

Zahlreiche öffentliche Bibliotheken, Museen, Tierparks, Einsatzorganisationen, NGOs sowie Buchhandlungen, Kaufhäuser und Fachstellen des Landes haben im Rahmen des 1. Steirischen Vorlesetages eine kostenlose Reise in eine „Welt der Worte“ geboten und damit bereits bei dessen Premiere auch in Richtung Zukunft ein mehr als deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

Denn das Ziel ist auch für Landesrätin Lackner klar: „Der Vorlesetag soll zu einem Fixpunkt im steirischen Jahreskalender werden. Bei der diesjährigen Beteiligung und dem sensationellen Engagement unserer Partnerinnen und Partner bin ich zuversichtlich, dass das gelingen wird. Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass es ihnen im nächsten Jahr noch einige mehr gleichtun werden“, lädt Lackner bereits zum Mitmachen beim Vorlesetag 2018 ein.

Auf unserem FLICKR-Account findet ihr ein Fotoalbum zum Vorlesetag!

Den ganzen Bericht gibt’s auch zum Download!

 

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Lesenetzwerktag

Am 13. Juni fand der LeseNetzWerkTag an der Pädagogischen Hochschule Steiermark statt.

Dieser jährliche Fortbildungstag für PädagogInnen und BibliothekarInnen wird vom LeseNetzWerk Steiermark veranstaltet, in dem sich alle mit dem Lesen befassten Institutionen in der Steiermark zusammengeschlossen haben. So zum Beispiel der Buchklub, das Lesezentrum Steiermark, die Pädagogische Hochschule oder der Landesschulrat, aber auch bookolino – Literaturhaus Graz, ZiS – Zeitung in der Schule oder das Jugendrotkreuz.

Alle Netzwerkpartner findet man hier.

2017 drehte sich beim LeseNetzWerkTag alles um das Thema “Buben & Lesen“. Hauptredner war Frank Maria Reifenberg aus Köln.

Er ist nicht nur Autor zahlreichen Kinder- und Jugendbücher (z.B. “House of Ghosts”), sondern beschäftigt sich vor allem auch mit dem Thema Leseförderung für Buben. Das Projekt “Kicken & Lesen“, das in Deutschland in mehreren Städten (Köln, Hamburg, Freiburg, Konstanz …) umgesetzt wird, geht auch auf ihn zurück. Dabei wird Fußballtraining mit Lesetraining verbunden.

Wir freuen uns, dass Frank Maria Reifenberg im Rahmen seines Graz-Aufenthalts auch in St. Veit am Vogau im Rahmen der Lies-was-Wochen gelesen hat.

www.facebook.com/autorfrankmariareifenberg/

Landesrätin Ursula Lackner eröffnete gemeinsam mit der Präsidentin des Landeschulrates Elisabeth Meixner und der Rektorin Elgrid Messner den LeseNetzWerkTag; für den künstlerischen Abschluss sorgten Theater ISKRA mit “Was macht man, wenn … Ratschläge für den kleinen Mann” von Peter Turrini.

 

Buchfink Gleisdorf

Name: Buchfink, Geburtsdatum: 7. Mai 2017, Geburtsort: Gleisdorf.

Bei einem Literaturbrunch in der Buchhandlung Plautz erlebten die zahlreich erschienenen Gäste die Geburt des 1. Gleisdorfer Lesefestivals „Buchfink“. Den Auftakt der Festivalwoche machte der österreichische Autor Franzobel, welcher sein neuestes Buch „Das Floß der Medusa“ präsentierte.

Das Thema Lesen war eine Woche lang überall in der Stadt präsent, z. B. durch Plakatgestaltungen der SchülerInnen und Aufführungen im öffentlichen Raum. Insgesamt waren knapp 1.500 Personen aktiv an der Programmgestaltung beteiligt, davon mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche. Das EKiZ und der Pfarrkindergarten besuchten das Bezirkspflegeheim, um mit den SeniorInnen einen „ganz schön verspielten“ Lesenachmittag zu verbringen. Neben zahlreichen schulinternen Aktivitäten veranstaltete die Volksschule Gleisdorf eine Leseparade durch die Innenstadt. Die ca. 250 SchülerInnen präsentierten ihr Lieblingsbuch „dekorativ“ als bewegliche Lesesäulen. Natürlich war die ganze Woche über auch in der Stadtbücherei so einiges los.

Anlässlich des Lesefestivals baute der Wirtschaftshof Gleisdorf einen Bücherwurm, der sich nun durch die Bücherei schlängelt und als bunte Sitzgelegenheit Alt & Jung gleichermaßen erfreut. Für die Kleinsten unter den Kleinen standen neben verschiedenen Bilderbuchkinos Entdeckungsreisen durch die Bücherei am Programm. Die 3. und 4. Klassen der Volksschulen Gleisdorf und Labuch erlebten lustige Abenteuergeschichten, vorgetragen mit Magie und Musik von Harald Jüngst. Im Gleisdorfer Sonnenpark wurde eine sogenannte „Büchertankstelle“ eingerichtet. Die umfunktionierte alte Telefonzelle lädt zum Tausch oder zur Mitnahme von Büchern ein. Beim Projekt „LABO – Lesen an besonderen Orten“ zog die Volksschule Gleisdorf von Leseplatz zu Leseplatz, wo verschiedene Persönlichkeiten Geschichten vorlasen.

„Vorhang auf“ hieß es am Gleisdorfer Hauptplatz, wo sich SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern der Volksschule Labuch zum Märchenquiz versammelten und die Kinder die Anwesenden in die rätselhafte Märchenwelt entführen. Aber auch „hinter den Kulissen“ wurde in allen Kindergärten und Schulen eifrig zum Thema Lesen gearbeitet!

Bei der Konzeption des Lesefestivals wurde verstärkt darauf geachtet, viele lokale Organisationen einzubinden und auch heimischen AutorInnen eine Präsentationsmöglichkeit zu bieten. Der LEBI-Laden der Chance B veranstaltete einen Bücherbazar und die in Gleisdorf lebenden Flüchtlinge lasen Literatur aus ihren Heimatländern und übersetzten diese ins Deutsche. Auch in der Familienwerkstatt Gleisdorf drehte sich alles um das Thema Lesen. Schreibmaschine schreiben, Buchbinden, Papierschöpfen u. v. m. standen auf dem Programm. Unter dem Motto „Regional QUERgelesen” präsentierten vier regionale AutorInnen ihre Texte in Lyrik und Prosa in der Öffentlichen Bücherei Nitscha. Mitunter schwang sich der Buchfink sogar bis zum Weingut-Buschenschank Maurer am Hohenberg empor, wo die renommierte Gleisdorfer Autorin Andrea Wolfmayr Einblicke in ihren noch unveröffentlichten Roman „Ausnüchterung“ gab. Am Abend darauf präsentierte der aus Rollsdorf stammende Jungautor und Schauspielstudent Michael G. Sumper sein literarisches Debüt „Wo man alt wird, wird man Alltag?“ im Kulturkeller Gleisdorf.

Im forumKLOSTER begeisterte die Ärztin, Psychotherapeutin und Erziehungsberaterin Dr. Martina Leibovici-Mühlberger mit einem Vortrag über ihr neuestes Buch „Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden“. Die ereignisreiche Lesewoche, gespickt mit unzähligen Aktionen und Angeboten für alle Bevölkerungsschichten und Generationen, ging am 13. Mai mit zwei wahren „Meistern des Erzählens“ zu Ende – Radek Knapp und Tex Rubinowitz.

Wir freuen uns jetzt schon, wenn sich der „Buchfink“ 2018 wieder in die Lüfte schwingt und das Lesefieber in unserer Stadt erneut um sich greift!

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Franzobel liest in der Buchhandlung Plautz. Copyright: Stadtgemeinde Gleisdorf
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Der Bücherwurm in der Stadtbibliothek Gleisdorf. Copyright: Stadtgemeinde Gleisdorf
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Lesung in der Schulbibliothek der Volksschule Gleisdorf. Copyright: Stadtgemeinde Gleisdorf
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Leseparade am Hauptplatz. Copyright: Stadtgemeinde Gleisdorf
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Märchenquiz. Copyright: Stadtgemeinde Gleisdorf

PK 15.5.

Am 15. Mai gab es zum Start der Lies-was-Wochen eine Pressekonferenz! Im wunderschönen bookolino-Lesezimmer des Literaturhauses Graz lud Landesrätin Ursula Lackner aber nicht nur JournalistInnen, sondern auch eine Kindergartengruppe ein.

Nachdem einiges über die Aktion “Bücherhelden” erzählt wurde, ging es rund beim großen roten Ohrensessel! Landesrätin Lackner las “Frederick” und die Kinder zeigten, dass sie richtige Profis beim Zuhören, aber auch mit Mikrofonen sind: denn der ORF hat auch die Kinder zu ihren Lieblingsbüchern interviewt. Zum Abschluss gab es ein selbstgestaltetes Bild für Landesrätin Lackner.

Alle Veranstaltungen im Rahmen der Lies-was-Wochen findet ihr hier.

 

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Lies was Wochen

Wir freuen uns schon, denn am 15. Mai (übrigens der Internationale Tag der Familie) beginnen die steirischen Lies-was-Wochen in den öffentlichen Bibliotheken! Bis 30. Juni finden in der ganzen Steiermark bunte Veranstaltungen rund ums Lesen, Geschichten und Bücher statt. Bibliotheken machen zum Beispiel Lesewanderungen, veranstalten Krimi-Lesenächte oder laden zum Geschichtenfrühstück ein, tauchen auf einmal an ungewöhnlichen Plätzen auf, um ihre Bücher zu verleihen oder schaffen im Rahmen von Lesungen die Möglichkeit, einmal einen richtigen Autor oder eine richtige Autorin kennenlernen zu können!

Schaut wieder vorbei, denn ab Mitte Mai findet ihr hier alle Veranstaltungen in den Bibliotheken!

Die Bücherhelden und Bücherheldinnen eroberten den ORF!

Am 29. März 2017 war es so weit: mehr als 100 Bücherhelden und Bücherheldinnen fanden sich im ORF-Landesstudio Steiermark in Graz zur Kick-off Veranstaltung des Lesezentrums Steiermark und Landesrätin Ursula Lackner ein. Präsentiert wurde die LeseoffensiveBücherhelden. Lesen mehr als Worte”, die in den kommenden Monaten verschiedene Aktionen wie die “Lies was”-Wochen von 15. Mai bis 29. Juni und am 1. Juli  den “1. Steirischen Vorlesetag” veranstalten wird.

Landesschulinspektor für die Volksschulen, Wolfgang Pojer, und Kinderbuchautorin Karin Ammerer zeigten beim “Lese-Duett” ihr Talent fürs Vorlesen ebenso wie Fabian Schadenbauer aus Gröbming, der mit einer selbstgeschriebenen Geschichte beeindruckte.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion berichteten Kulturreferent Lukas Höller von der Weiterentwicklung der Bibliothek in seiner Gemeinde, Karin Ammerer über den Wert von außerschulischer Leseförderung, Wolfgang Pojer von der notwendigen Stärkung der Schule in der Leseerziehung und Fachabteilungsleiterin Alexandra Nagl über die Kooperation von Bildungs- und Familienbereich im Land Steiermark. Zuletzt äußerte Direktor Wolfgang Muchitsch vom Universalmuseum Joanneum seine Bereitschaft, seine Museen in der ganzen Steiermark am Vorlesetag mit bunten Veranstaltungen rund um die BücherheldInnen zu bespielen. Wer weiß, vielleicht trifft man ja am 1. Juli im Jagdmuseum Stainz auf Fynn, den Fuchs?

Premiere feierten auch das Traummännlein und die 6 Bücherhelden-TV-Spots, die ab 3.4. auf Radio Steiermark (täglich um 18.55 Uhr) und auf ORF 2 kurz vor Steiermark heute ausgestrahlt werden.

Die Bücherhelden waren übrigens live dabei: die Performance-Gruppe Das Planetenparty Prinzip nahm alle Gäste mit in die Welt der Fantasie und der Abenteuer! Poetry Slammerin Christine Teichmann begeisterte mit einem Text zu Büchern und Literatur und die Jazz-Band “Mojitos” sorgte für die künstlerische Umrahmung der wunderbaren Veranstaltung.

Die TV-Spots könnt ihr auf unserer Facebookseite oder auf unserem YouTube-Kanal ansehen, jede Traummännlein-Folge ist 7 Tage auf orf.steiermark.at zum Nachhören verfügbar!