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Lesen ist längt „multimodal“ – wir lesen am Smartphone, am E-Book-Reader, am Laptop oder PC usw. Von multimodalem Lesen spricht man also, wenn Texte mehr als nur Schrift, somit auch Bilder und Ton oder ganze Videos (wie im Internet) beinhalten.

Die spezifische Hypertextstruktur des Internet zieht auch neue Formen des Lesens nach sich. Im Mittelpunkt steht nicht mehr ein linearer Text wie in einem klassischen Buch, das als Ganzes gelesen wird, sondern die sogenannte „nicht-lineare Hypertextualität“ des Internets. Daraus ergibt sich ein eher punktuelles Lesen – man klickt sich weiter, folgt anderen Links, wählt mehr aus, was man tatsächlich lesen will. Der „Sinn“ des Textes entsteht nicht mehr durch den Autor, wie etwa beim klassischen Roman, sondern verstärkt auch durch den User/die Userin, und beinhalte auch zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch – etwa, wenn es einen Forum- oder Kommentarbereich auf einer Website gibt, in dem jede/r seine/ihre Meinung kundtun kann.

Viele Stimmen behaupten, durch das Internet oder die digitalen Welten würden das Lesen und die Lesekompetenz leiden. Vielmehr ist es jedoch der Fall, dass gerade aufgrund der Allgegenwärtigkeit der digitalen Welten die Lesekompetenz noch wichtiger wird. Die Anforderungen an Sprach- und Lesekompetenz steigen – nur wer sich sicher und kompetent in der digitalen Welt bewegt, kann an Bildungs- und Arbeitsprozessen und dem Alltagsleben teilhaben.

Denn Lesekompetenz wird unabhängig von der Art des Mediums erworben – d.h., auch elektronische Texte haben einen wichtigen Stellenwert in der Leseförderung! Je besser Kinder und Jugendliche gedruckte Texte lesen und verstehen können, desto besser klappt es auch mit digitalen Texten. Wer gerne liest, tut das auf verschiedensten Medien!

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