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Seit den PISA-Studien ist bekannt, dass es hinsichtlich Lesegewohnheiten und Lesefreude auffallende Unterschiede zwischen Mädchen und Buben gibt. Die Studienergebnisse in Österreich zeigten, dass Mädchen tendenziell mehr Freude am Lesen haben, häufiger unterschiedliche Lesematerialien nutzen und auch öfter einfach „zum Vergnügen“ in ihrer Freizeit lesen als Burschen.

Auch wenn es in der Praxis natürlich auch viele männliche Lesetiger gibt, zeigt sich, dass Buben auch biologisch (hirnphysiologisch) anders lesen als Mädchen. Oft greifen sie zu sachorientierte Literatur, während Mädchen häufiger emotionale Texte (Romane) wählen.

Mädchen lesen oftmals mehr, sie lesen anders und anderes, Lesen ist für Mädchen wichtiger als für Burschen und sie halten länger durch, wenn es um Texte ohne Bilder geht.

Für Buben ist daher eine geschlechtssensible Leseförderung besonders wichtig: Buben brauchen ansprechende Buchcover, die sie sofort fesseln, sie wollen oft nicht zu lange Geschichten und spannende Szenarien, die sie sonst nicht erleben würden. So haben Buben häufig eine Vorliebe für Fantasy und Science Fiction, für Abenteuer und Krimis, aber natürlich auch für Sachbücher und Comics/Comic-Romane. Eine Leseförderung für Buben muss ganz stark an ihren Interessen ansetzen.

Beim sogenannten „Leseknick“ im Alter zwischen 11 und 13 Jahren sind es zum größten Teil die Mädchen, die danach wieder zum sogenannten „intimen Lesen“ zurückkehren.

Auch im Erwachsenenalter bevorzugen Männer häufig eher Zeitungen und Zeitschriften und kürzere Texte mit Illustrationen.

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