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Unser Gehirn ist von Natur aus nicht für das Lesen geschaffen. Darum ist Lesenlernen oft mühselig und von Frustrationen begleitet – immer neue Verbindungen müssen im Gehirn gebildet werden, damit man „ein guter Leser/eine gute Leserin“ wird, verschiedene Hirnareale müssen zusammenspielen und Verknüpfungen herstellen.
„Du öffnest das Buch – das Buch öffnet dich“

  1. Geistige Fitness

Durch das Lesen von Literatur wird die Fähigkeit, in andere Rollen zu schlüpfen und bei der Sache zu bleiben, gefördert. Der Hirnforscher Stanislas Dehaene fand heraus, dass alleine das Entziffern einzelner Wörter zahlreiche Gebiete im Gehirn aktiviert. Beim Lesen von fiktiven Geschichten wird das Hirnareal, welches für Perspektivenwechsel und höhere geistige Leistung verantwortlich ist, angeregt. Bei SeniorInnen, die regelmäßig zur Lektüre greifen, lassen sich seltener Symptome einer Demenz bzw. geistiger Erschöpfung feststellen.

  1. Geistige Fitness

Durch das Lesen von Literatur wird die Fähigkeit, in andere Rollen zu schlüpfen und bei der Sache zu bleiben, gefördert. Der Hirnforscher Stanislas Dehaene fand heraus, dass alleine das Entziffern einzelner Wörter zahlreiche Gebiete im Gehirn aktiviert. Beim Lesen von fiktiven Geschichten wird das Hirnareal, welches für Perspektivenwechsel und höhere geistige Leistung verantwortlich ist, angeregt. Bei SeniorInnen, die regelmäßig zur Lektüre greifen, lassen sich seltener Symptome einer Demenz bzw. geistiger Erschöpfung feststellen.

 

  1. Kreativität

Beim Lesen entstehen Bilder im Kopf. Vor dem inneren Auge tanzen Figuren in erfundenen Welten. Geschichten und Romane beflügeln die Fantasie und man entschwindet in fernen Ort und Zeit. Neue Ideen und Zugänge werden durch Literatur angeregt.

 

  1. Empathie

Komplizierte HauptdarstellerInnen warten nicht nur in Romanen auf uns. Auch im echten Leben haben wir mit den verschiedensten Individuen zu tun. Vor allem in der hohen Literatur wird eher auf stilistische Mittel und Sprache Wert gelegt. Der Leser/die Leserin hat die Aufgabe sich durch den Stil und die Beschreibungen in die Figuren hineinzuversetzen und man muss sich selber überlegen, was in der Figur vor sich geht.

 

  1. Aufmerksamkeit und Konzentration

Die durchgehende Konzentration auf ein Buch kann die Aufmerksamkeit trainieren. Die Schnelllebigkeit, die wir durch die heutigen Anforderungen durchleben, wird durch das Lesen entschleunigt. Dadurch trainiert man Aufmerksamkeit und Konzentration.

 

 

  1. Sprachliche Fähigkeiten

Das Lesen bereichert den Wortschatz, neue Formulierungen werden gespeichert und das Sprachgefühl sowie das Stilempfinden werden geschärft. Wer viel liest, kann sich nicht nur verständlich, sondern auch situationsangemessen und gut ausdrücken.

  1. Wissen und Allgemeinbildung

Aus jedem Buch lässt sich etwas Wissenswertes mitnehmen. Historische Romane beschreiben uns die Welt und das Leben in längst vergangenen Zeiten. Krimis entführen uns in die Welt der Gerichtsmedizin. Selbst in Liebesromanen kann man Wissenswertes über den Umgang mit dem Gegenüber lernen. Lesen bereichert unser allgemeines Weltbild.

  1. Entspannung und Stressabbau

Bücher sind eine hervorragende Möglichkeit um sich aus der eigenen Welt auszuklinken und für eine Weile abzutauchen. Der Stress wird abgebaut und die Sorgen des Alltags geraten für einen Moment in Vergessenheit.

Quelle:

http://www.spektrum.de/news/einfuehlsame-buecherwuermer/1209260

http://www.smarticular.net/gruende-warum-du-taeglich-in-einem-buch-lesen-solltest/

http://www.alltagsforschung.de/literatur-veraendert-das-gehirn/

Literaturliste Fachbuch Gehirn

Werner Siefer. Der Erzählinstinkt. Warum das Gehirn in Geschichten denkt. Hanser 2015

Marianne Wolf. Das lesende Gehirn. Wie der Mensch zum Lesen kam und was es in unseren Köpfen bewirkt. Spektrum Verlag 2009

Ruth Berger. Warum der Mensch spricht. Eine Naturgeschichte der Sprache Eichborn Verlag 2008

Gerald Hüther. Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern. Vandenhoeck&Ruprecht, Göttingen, 9. Auflage 2015

Manfred Spitzer.. Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Spektrum Verlag 2007

Guy Deutscher. Im Spiegel der Sprache. Warum die Welt in andern Sprachen anders aussieht. C.H. Beck 2010

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