ImpressumKooperationen

Jedes Kind kann von frühem Lebensalter an den Umgang mit Büchern lernen – bereits ab 6 Monaten beginnt das „Lesenlernen“ durch Wiedererkennen, Zeigen und Wiederholungen. Aber schon davor – beim Klang einer erwachsenen Stimme, wenn dem Kind vorgesungen oder mit ihm gesprochen wird, eröffnet sich die Welt der Worte!

Konzentration, Koordination, Feinmotorik, Sprachentwicklung, Austausch und Kommunikation mit den Erwachsenen werden also schon sehr früh geübt.

… Ab 3 Monaten sind z.B. Fingerpuppen-Pappbücher zum Hinterherschauen schon spannend, ab dem 4. Monat beginnen Babies mittels Brabbeln Kontakt aufzunehmen. Stoffbilderbücher lösen jetzt visuelle Neugier und sinnliche Reize auf der Haut aus (z.B. „Fühl‘ mal!“ oder „Meine kleine Welt“).

… Fühlbücher sprechen mehrere Sinne an: Glitzerelemente, Rasseln, Knöpfe, Glöckchen, Schiebe- und Ziehelemente, Puzzle-Teile; Leporello, Badebücher, Pop-up-Bücher, …

… Ab dem 6. Monat beginnt das Wiedererkennen: das Baby lernt schon Vor- und Zurückblättern und das Anschauen der Bilder; Wortklänge prägen sich jetzt im Gedächtnis ein, wenn Erwachsene die Bilder benennen. Bilderbücher sind jetzt auch ein gutes Augentraining, Farbkontraste werden wahrgenommen. Jetzt eignen sich schon Kitzelspiele, die mit Reimen kombiniert werden (z.B. „Kri-Kra-Krabbel-Mäuschen. Erste Kitzelspiele“).

… Ab dem 8. Monat können Babies greifen und festhalten – Pappbilderbücher eignen sich ab diesem Moment, sie vermitteln auch das Erfolgsgefühl, etwas „habhaft geworden“ zu sein. Dem Baby bieten die einfachen Bilder gerade aufgrund ihrer Einfachheit Orientierung.

… Ab 1 Jahr werden aus Lauten Wörter: Kinder benennen Gegenstände mit Protowörtern (z.B. Brumm-Brumm für Auto), sie erkennen ihren Namen, deuten auf Gegenstände, um deren Namen zu erfahren und erfassen auch schwierigere Motive wie z.B. Küche oder Kinderzimmer. Jetzt unterstützen erste Bilderwörterbücher diesen Lernprozess.

 

… Ab 1,5 Jahren verfügen Kinder bereits 20-50 Wörter, der Wortschatz erweitert sich täglich; abgebildete Dinge gezeigt von einer Bezugsperson sind jetzt ideal.

… Ab etwa 2 Jahren kann das Kind Szenen nachvollziehen, sieht wie Bilder und kurze Sätze einen Zusammenhang, eine Geschichte ergeben (z.B. bei Eric Carles „Raupe Nimmersatt“). Das Kind kann Vergleiche und Zusammenhänge verstehen, Tierlaute nachahmen etc. Jetzt beginnt auch der spielerische Umgang mit Sprache – Kniereiter- und Fingerspiele, Verse, Reime, Zungenbrecher machen immer mehr Spaß!

… Jetzt werden Gute-Nacht-Geschichten immer wichtiger (z.B. Möltgen/Fänger „Der kleine Mondbär sagt Gute Nacht!“), auch Wimmelbilderbücher bieten schon ab 18 Monaten eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Welt zu entdecken; sie zwingen keine Geschwindigkeit auf, Erwachsene und Kinder entdecken gemeinsam.

… Ab 2,5 Jahren machen Geschichten mit Wortwiederholungen großen Spaß, der Wortschatz umfasst rund 500 Worte. Adjektive werden jetzt richtig verwendet, Bildgeschichten werden schon verstanden, vor allem Wimmelbücher sind in dieser Phase ideal. Bis zum 30. Monat eignen sich stabile Papp-Bilderbücher am besten (meist Elementarbilder wie Kleider, Spielzeug etc. = zeigen bereits Bekanntes).

… Ab 3 Jahren können Kinder Gefühle benennen: Spaß, Angst, Liebe, Verlust etc. sind ihnen jetzt ein Begriff, sie können auch Gefühle anderer verstehen; unzählige Bilderbücher bearbeiten diese Themen, oft anhand von Tierfiguren oder Helden, mit denen man sich identifizieren kann. Auch Reime werden jetzt geliebt. Kinder lernen Grammatik und Satzstellung durch aktives Zuhören.

Nochmal?
Rate was sich hinter den Kästchen versteckt! mit einem Klick kannst du die Flächen verschwinden lassen!
Los gehts!
Nochmal?
Kannst du die Fragen beantworten?
Los gehts!
0
Nochmal?
Was haben die 4 Bilder gemeinsam?
Los gehts!